Quietschschwarz

Quietschschwarz -kleinBunt wie das Leben selber ist „Quietschschwarz“ – ein Buch für alle, die gerne mal vor Vergnügen quietschen, aber auch für alle die nicht nur schwarzen Humor an den Tag legen. Keine Frage, „Quietschschwarz“ ist eine augenzwinkernde Hommage an die Schrulligkeiten unserer Mitmenschen, an deren urkomischen Worte und Taten, aber auch die Politik, die Wissenschaft und die Statistiker, die immer wieder Verwunderliches zu Tage fördern.

Mit einer gehörigen Portion Selbstironie und einem liebevollen Blick für das Detail nimmt Karsten-Thilo Raab unseren Alltag liebevoll auf die Schippe. Mal beleuchtet er das Anforderungsprofil, das Frauen an ihren Traummann stellen, mal philosophiert er über den Beschriftungswahn bei bellenden Schwanzwedlern, die gezwungen werden, ein Mäntelchen mit Aufschrift zu tragen.

So ist in , „Quietschschwarz“ zu erfahren, warum Bäume ähnlich wie Menschen unter Jetlag leiden können, warum Würmer im Weltall weniger schnell altern als ihre Artgenossen auf der Erde, und wie das individuelle Breiten-Höhe-Verhältnis den persönlichen Nässegrad bei Platzregen beeinflusst. Auch die Erotik der Macht, die verschiedenen Bedeutungen von Berufsverkehr und die Auswirkungen von Sex auf das Leistungsvermögen unserer Spitzensportler werden ebenso thematisiert wie die Tatsache, das Frauen und Wurfgeräte nicht mit einander kompatibel sind oder das erhöhte Risiko, am eigenen Geburtstag zu sterben.

Nicht fehlen darf natürlich auch ein Blick auf das deutsche Scherenkonzentrat in Form von Frisörläden, den Tod von ganzen Berufsgruppen durch die Einführung von Kaffeepads und warum mit Blick auf die Flatulenz von Dinosauriern der Urknall wohl neu zu definieren sei.

Hier findet sich eine Hörprobe zu Quietschschwarz.

Karsten-Thilo Raab
Quietschschwarz
Kolumnen
120 Seiten
ISBN 978-3-939408-30-7
9,99 €

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Nur Fliegen ist schöner

978-3-939408-29-1Bekannt ist der Franke Stefan Schöner eigentlich als begeisterter Kreuzfahrer, der seine kleinen und großen Erlebnissen in den beiden Erfolgsbüchern „Urlaub auf hoher See (ISBN 978-3-939408-12-3) und „Mehr Urlaub auf hoher See“ (beide ebenfalls im Westflügel-Verlag erschienen) mit Witz und Esprit verarbeitet hat. Das Fliegen mag er gar nicht. Allerdings hat Schöner bei seinen Kreuzfahrten ein kleines Problem: Seine Heimat Unterfranken liegt hunderte von Kilometern vom Meer und vom nächsten Kreuzfahrthafen entfernt. Deswegen muss er, ob es ihm gefällt oder nicht, auch immer wieder ins Flugzeug steigen. Mit dem Ergebnis, dass er nun mit Nur Fliegen ist schöner eine Sammlung mit heiteren Kurzgeschichten rund ums Fliegen vorgelegt hat.

Und auch beim Fliegen gibt es für ihn immer bemerkenswerte Erlebnisse. Ob die Technik streikt oder das Kabinenpersonal, ob das Wetter verrückt spielt oder der Taxifahrer am Flughafen, Schöner spießt die kleinen Widrigkeiten des Reisealltags genauso mit Witz und einem Augenzwinkern auf wie die Eigenheiten der Mitarbeiter der Fluggesellschaften und des Sicherheitspersonals und natürlich auch die der lieben Mitreisenden.

Wie in den bereits erschienenen Kurzgeschichtenbänden beschreibt Schöner heitere wie nachdenkliche Episoden mit Humor und liebevollem Blick fürs Detail und beweist, dass man mit der richtigen Perspektive eigentlich immer und überall amüsieren kann.

Stefan Schöner
Nur Fliegen ist schöner
Heitere Kurzgeschichten rund ums Fliegen
144 Seiten
ISBN 978-3-939408-29-1
10,99 €

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Der T-Shirt-Klassiker mit Pfiff

T-ShirtT-Shirts können echte Blickfänge sein. Dies liegt nicht nur am Schnitt und der Farbe, sondern auch an deren Design. Ein Hingucker ist fraglos der Klassiker aus dem Westflügel Verlag, der nun in verschiedenen Größen, Farben und Schnitten für Jungen und Mädchen, Männer und Frauen exklusiv im T-Shirt-Shop des Westflügel Verlags ab 15,90 Euro erhältlich. Zur Auswahl und Bestellung geht es HIER.

Helgoland Reisehandbuch

HelgolandJa, die Anna. Alle bewundern sie. Kaum einer, der sich nicht nach ihr umdreht, obschon sie eigentlich nur so rum steht. Rötlich gefärbt und lang. Sie ist so etwas wie der Fels in der Brandung. Von Wind, Wetter und Wellen gezeichnet. Und doch bleibt sie standhaft – wenngleich auch nur dank zahlloser Hilfsmaßnahmen. Ihren Namen soll sie in Anlehnung an eine hübsche Kellnerin erhalten haben, die hier einst in einem Tanzlokal unweit des Klippenrandes mit ihren langen Beinen die Blicke der Männer auf sich zog. Das Tanzlokal ist verschwunden, ebenso die Namenspatin, die längst das Zeitliche gesegnet hat. Auch die natürliche Steinbrücke, die bis 1860 die Lange Anne mit dem Hochplateau des Helgoländer Oberlandes verband, existiert nicht mehr. Sie stürzte ein. Ein ähnliches Schicksal könnte dem Naturdenkmal und Wahrzeichen von Deutschlands einziger Hochseeinsel drohen. Ein Schutzwall hält Teile der Brandung fern, doch die Erosion scheint nicht aufzuhalten.

Vielleicht ist dies der Grund, warum die Menschen in diesem Teil Schleswig-Holsteins nach wie vor mit den Füßen abstimmen und scharenweise zur Langen Anna pilgern – so lange sie noch steht. 320.000 Gäste begrüßt die Nordseeinsel Helgoland jährlich. Und nahezu ausnahmslos alle machen der 47 Meter hoch aufragenden Langen Anna bei einem Spaziergang über den drei Kilometer langen Klippenrandweg ihre Aufwartung. Als kostenlose Zugabe präsentieren Hunderte von Seevögeln die eine oder andere Luftnummer am Nordwestrand der gerade einmal einen Quadratkilometer großen Hauptinsel, während in den Nischen des steil abfallenden Lummenfelsens neben Möwen vor allem Basstölpel, Tordalke und Trottellummen brüten.

Nur einen Steinwurf entfernt markiert ein Gipfelkreuz den mit 61,3 Meter über dem Meeresspiegel höchsten Punkt im Landkreis Pinneberg, zu dem auch Helgoland gehört. Von hier bietet sich ein herrlicher Rundblick über das Oberland. Gleichzeitig breitet sich das Panorama der kleinen Nachbarinsel Düne vor einem aus. Das gerade einmal 0,7 Quadratmeter große Island war bis zum Jahreswechsel 1721/22 durch einen natürlichen Damm mit der Hauptinsel verbunden.

An drei Seiten wird Düne von Strandabschnitten gesäumt. Und diese teilen sich die Badegäste nicht selten mit Dutzenden von Seehunden und Kegelrobben, die längst ihre Scheu gegenüber den Menschen abgelegt haben. Bis auf 30 Meter darf man sich dem Meeresräuber nähern. Die meisten halten sich daran, einige jedoch tun sich offenbar schwer damit, Entfernungen zu schätzen, wie die Autoren Karsten-Thilo Raab und Ulrike Katrin Peters im neuen „Helgoland Reisehandbuch“ aus dem Westflügel Verlag festgestellt haben.

Im Schatten des alten Maulbeerbaums im Oberland können Interessierte derweil im wahrsten Sinne des Wortes in ein dunkles Kapitel der Inselgeschichte abtauchen – oder besser gesagt, absteigen. 96 Stufen geht es bergab in die weitläufige Bunkeranlage der Nordseeinsel. In dem 13,8 Kilometer langen Tunnelsystem werden die grausamen Kriegsjahre auf Helgoland noch einmal lebendig.

Ansonsten ist Helgoland, dessen Helgoländer Friesisch Name „Deät Lun“ so viel wie „das Land“ bedeutet, eine Insel der Entschleunigung. Das einzige, wo es schnell gehen muss, ist beim Ausbooten, wenn die Fähren auf der Reede vor Anker gehen und die Passagiere in die kleinen Börteboote umsteigen. Ansonsten geht es hier gemächlich zu.

In den Hummerbuden, jenen bunt bemalten, hölzernen Häuschen am Hafen, in denen die Fischer dereinst ihre Arbeitsgeräte einlagerten, wird Knieper serviert. Der Taschenkrebs hat als lokale Spezialität den Hummer abgelöst. Was allein der Tatsache geschuldet ist, dass es in den Gewässern um Helgoland nicht mehr genügend von den wohl schmeckenden Großkrebsen gibt. Aber dies ist eine ganz andere Geschichte.

Helgoland Reisehandbuch
Ulrike Katrin Peters, Karsten-Thilo Raab
ISBN 978-3-939408-28-4
57 Abbildungen, 1 Karte
88 Seiten
11,99 Euro 
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