Drei Unterhosen reichen doch

Drei Unterhosen reichen dochZu viel Gepäck? Gibt es nicht. Ärger machen bloß die klitzekleinen Gepäcknetze. Und die so genannten Kofferräume. Und die Menschen verachtenden Bestimmungen der Billigflieger.

Ruhe auf Reisen? Gibt es auch nicht. Kreischende Mütter, genervte Kinder, unmenschliche Wesen, die sich von ihrem Junggesellenleben verabschieden. Reisen sind Zumutungen. Und Reisende muten sich der Welt zu. Warum machen sie das bloß? Eine Frage, der Ludger Fischer unter dem Titel Drei Unterhosen reichen doch in dem amüsanten „Reisebegleitbuch für leichtes Gepäck“ augenzwinkernd nachgeht. Dabei hält er sich und anderen Reisenden humorvoll den Spiegel vor.

Ludger Fischer
Drei Unterhosen reichen doch
ISBN 978-3-939408-45-1
Reisebegleitbuch
172 Seiten
12,99 Euro (13,40 Euro in Österreich)
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Auch Mörder tragen Robe

Auch Mörder tragen RobeAutor Thomas W. Schmidt versprüht weiter im positiven Sinne kriminelle Energie. Nach Der Seebestatter von Brooklyn und Auf nächtlichem Pfad hat er nun mit Auch Mörder tragen Robe seinen mittlerweile dritten, spannungsgeladenen Kriminalroman vorgelegt:

Michael Forster hatte kaum etwas für Kunst übrig, doch eines Tages wurde ihm eine Bildergalerie zum Geschenk gemacht. Die Schenkerin war keine Geringere als Frau Dr. Rottmeier, frühere Fachanwältin für Strafrecht aus München-Schwabing und Tante des Betreffenden. Bei den Bildern handelte es sich um Gemälde Carl Spitzwegs, Vincent van Goghs und Picassos. Zudem existierte auch eine Sammlung bestehend aus Grafiken von Marc Chagall. Der Wertumfang der Gemälde allein betrug schon um die sechs Millionen Euro. Frau Dr. Rottmeier hatte diese Schenkung mit einer Auflage verknüpft. Dem Neffen war es untersagt, auch nur eines der Werke zu veräußern. Geblendet vom Wertumfang spielte dieser mit dem Gedanken, diese Auflage zu umgehen.
Dr. Rottmeier betrieb bislang eine Anwaltskanzlei, gelegen in der Elisabethstraße. Eines Tages ließ sie sich mit ihrem Lebensgefährten Silvio Maron in Pfronten/Allgäu nieder. Dort gedachte die Siebzigjährige, ihren Lebensabend zu verbringen. Die Villa in der Münchner Elisabethstraße blieb zunächst in ihrem Besitz. Das Eingangsportal wurde vorsichtshalber mit der Beschilderung „Verlag von Alois Mittenzwei“ versehen.
Dr. Rottmeier war der Meinung, so könnten Einbrecher abgeschreckt werden. Schließlich lagerten im Gebäude besagte Bilder und Grafiken. Das war noch nicht alles. Zudem existierte noch eine umfangreiche Sammlung Meißner Porzellans und eine alte Bibliothek. Die Werke von Chagall jedenfalls betrachtete Rottmeier als Beiwerk. Aus Unkenntnis? Für Bilder und Grafiken hatte sie nicht einmal eine Versicherung abgeschlossen. Grund war, dass sie auch keinem Versicherungsagenten traute.
Forster wusste, dass er sich in akute Gefahr begeben würde, falls er all die Kunstschätze in seinem Elternhaus an der Waldfriedhofstraße zur Schau stellen würde. Was den Verkauf derartiger „Sonderobjekte“ betraf, fehlte es ihm an Erfahrung. Auch für Auktionen traf dies zu und Gott und alle Welt würde Einblick in die neuen Vermögensverhältnisse der Familie erhalten.
Beliebt bei Antiquitätenmardern war schon immer das abendliche Ausspähen von Wohnungen vor allem bei Gründerzeitbauten mit günstigen Fensterabmessungen. Schließlich ist es eine Marotte vieler Villenbesitzer, eigenen Luxus zur Schau zu stellen. Wertvolle Uhren und Bronzen zieren Kaminsimse und prunkvolle Bilderrahmen Wände – selbst Laien können sich einen Reim darauf machen.
Nach ersten Einbruchwellen schotteten sich vermögende Antik-Sammler aus Furcht vor Repressalien ab und investierten in die eigene Sicherheit. Zum Beispiel wurden Hausfassaden mit Kameras bestückt. Der Münchner Kunstsammler, Albin Hoffart, passionierter Jäger, hatte Fassadenkletterern das Fürchten gelehrt. Er befahl nämlich seinen Bediensteten, diese unter Beschuss zu nehmen, falls sie sich am Gesims des Hauses austurnten. Außerdem hatten sie den Auftrag, aller zwei Stunden in die Luft zu feuern. Die Nachbarn protestierten und erstatteten wegen nächtlicher Ruhestörung Anzeige. Dann schritt die Justiz auch wegen des Verstoßes gegen das Waffenrecht ein.
Bald bedienten sich die Kunstmarder anderer Strategien, um an das Hab und Gut ihrer Opfer zu gelangen.
Michael Forster und Ehefrau Sarah führten eine psychotherapeutische Praxis in der Waldfriedhofstraße. Beide waren über vierzig. Derzeit mangelte es an Patienten. Zudem wurde es immer schwieriger, die Kosten für die Erhaltung des eigenen Grundstücks aufzubringen. Also plante Forster, einen Großteil der Gemälde und Grafiken über einen Strohmann zu verkaufen.

Thomas W. Schmidt
Auch Mörder tragen Robe
ISBN 978-3-939408-49-9
Kriminalroman/Münchenkrimi
244 Seiten
12,99 Euro (DE)/13,40 Euro (AT)
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Stimmen zum Buch

„Dass er sich erneut auf das Krimi-Genre eingelassen hat, liegt sowohl an Schmidts Neugier, den Motiven nachzugehen, die Menschen zu kriminellen Handlungen bringen. „Täterprofile und Psychologie spielen für mich eine große Rolle.“

Auf der anderen Seite weiß er ganz klar: „Der Kriminalroman ist ein beliebtes Genre“, das er zwar nicht revolutionieren, aber innovativ mitgestalten möchte, in dem er Verbrechen wie in „Auch Mörder tragen Robe“ beschreibt. „Mein Bestreben ist es, mich beim Schreiben nicht in abgedroschenen Mustern zu verlieren“, sagt Thomas W. Schmidt.

Literarisch will er den Zeitgeist aufgreifen, wissend dass Stalking ein Thema ist, das viele Menschen betrifft oder zumindest bewegt. Wissend, dass klassische Polizeiarbeit in Zeiten hochorganisierter und vernetzter Verbrecher zunehmend die eigenen Regeln beugen muss, um erfolgreich zu sein. Als versierter Facebook-Nutzer, der viel im sozialen Netzwerk unterwegs ist, ist sich Thomas W. Schmidt im Klaren darüber, „dass es einen Trend zur Selbstjustiz gibt“. Seine Geschichten, sagt er, sollten so wenig wie möglich Fiktives enthalten…“ – Torgauer Zeitung, 25. Januar 2019

Nordirland Reisehandbuch

Nordirland ReisehaqndbuchEin Fremder ist ein Freund, dem man bisher noch nicht begegnet ist, lehrt der irische Volksmund. Tatsächlich ist dies kein bloßes Lippenbekenntnis. Wer durch den Norden der Grüne Insel reist, wer durch die ausgedehnten Moorlandschaften wandert, wer auf den Spuren der Kelten versucht, das reiche kulturelle Erbe der Insel, das von weit mehr als 9.000 Jahren der Besiedlung zeugt, kennen zu lernen oder einfach bei einem Pint in einem der urgemütlichen Pubs Entspannung sucht, wird schnell feststellen, dass dies keine leeren Worte sind. Im Gegenteil, die Iren sind für ihre Aufgeschlossenheit und ihre Kontaktfreudigkeit bekannt.
Über viele Jahrzehnte galt Nordirland als ein touristisches Niemandsland, als ein Zentrum des Schreckens und der Angst. Statt der Besucher aus aller Herren Länder bestimmten gepanzerte Fahrzeuge, Straßensperren und uniformierte Sicherheitskräfte das Straßenbild.
Dies alles gehört längst der Vergangenheit an. Seit dem Waffenstillstand im Jahre 1994, mehr noch seit dem Karfreitags-Abkommen von 1998 ist Belfasts Innenstadt zum Inbegriff kommunalen Wohlstands geworden. In den großen Städten herrscht heute ein geschäftiges Treiben, das man sich während der Troubles nie hätte vorstellen können.
Die dünn besiedelte Nordteil der Insel im Westen Europas hat aber noch andere Pfunde, mit denen er wuchern kann: eine schier nie enden wollende Zahl an Mythen und Legenden. Hinzu kommen ebenso abwechslungsreiche wie grandiose Landschaften, die in mehr als 40 verschiedene Schattierungen von Grün getaucht sind, und ein Klima, das ganz wesentlich von den Ausläufern des warmen Golfstroms geprägt wird. .
Fest steht, Nordirland ist längst mehr als ein offener Geheimtipp, ein Land, in dem es viel zu entdecken und zu erleben gibt und das ganz sicher einen Besuch wert ist.

Ulrike Katrin-Peters, Karsten-Thilo Raab
Nordirland Reisehandbuch
ISBN 978-3-939408-55-0
Reisehandbuch
156 Seiten
11,90 Euro
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Unnützes Reisewissen

Ünnützes ReisewissenKlar lässt sich Unnützes Reisewissen (ISBN 978-3-939408-42-0) von Ulrike Katrin Peters und Karsten-Thilo Raab wie jedes andere einfach Buch von vorne nach hinten lesen. Muss man aber nicht. Das 172 Seite starke Kompendium kann auch immer wieder wahllos an einer x-beliebigen Stelle aufgeschlagen werden. Und egal, welche Vorgehensweise man bevorzugt, Fakt ist, es lässt sich auf jeder einzelnen Seite Spannendes, Faszinierendes, Kurioses, Verrücktes und/oder Amüsantes aus der Welt des Reisens in kleinen, kurzen und peppigen Texten erfahren.

Ein Sammelsurium, das für die Macher von Quizshows ein perfekte Vorbereitung garantiert; eine Sammlung, die gleichermaßen zum Staunen, zum Kopfschütteln und mitunter zum Lachen einlädt und die für jede Menge Gesprächsstoff sorgt. Und sei es, weil man Mitreisende, Freunde und Bekannte mit vermeintlich unnützem Reisewissen konfrontiert. Dies kann hier und da nerven, sorgt aber immer für launige Unterhaltung. Denn für alle, die gerne mal mit weniger bekanntem Wissen über Reiseziele auftrumpfen möchten, findet sich in dem Buch aus dem Westflügel Verlag entsprechender Input mit mehr als 800 (!)erstaunlichen Fakten, die weit über die Beschreibung eines Urlaubsortes hinausgehen.

Ein Buch, das einem im positiven Sinne nicht loslässt und ganz nebenbei ein Wissen vermittelt, das man nicht unbedingt benötigt, das aber jede Menge Spaß garantiert.

Ulrike Katrin-Peters, Karsten-Thilo Raab
Unnützes Reisewissen
ISBN 978-3-939408-42-0
Reisehandbuch
172 Seiten
11,90 Euro
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Stimmen zum Buch

 

„Die Autoren und Reisejournalisten Ulrike Katrin Peters und Karsten-Thilo Raab geben dem Lehnstuhlreisenden eine faktenreiche Reisefibel in die Hand, um Weltgewandtheit vorzutäuschen. Ihr Buch ist ein buntes Sammelsurium von reisetechnischen Kuriositäten, Ärmelkanal-Überquerungen, Gipfelstürmereien und Rekorden… aber auch von Abründen, Pleiten und Reisepannen. Der amüsante Ritt durch die Kulturgeschichte des Reisens verzeichnet achthundert kurze Einträge…“ – Frankfurter Allgemeine Zeitung, 9. Mai 2018

 

Wie ist das – wollen Sie sich im Freundeskreis hervorheben, unter Kollegen mit Details aus der großen und weiten Welt protzen, überhaupt als erfahrener Kosmopolit dastehen?

Dann hilft es nur, ein paar Details von Ihren vielen Reisen zu erzählen. Am besten solche, die keiner nachprüfen kann und die wie so nebenbei gesagt klingen. Oder die aus der Zusammenstellung „Unnützes Reisewissen“ stammen.

So könnte man beispielsweise vom König Puck von Irland erzählen, der einmal im Jahr zu dieser Ehre erhoben wird und sich als Ziegenbock entpuppt. Oder vom ältesten Restaurant Spaniens, vom verpönten Naseputzen in Japan, von chinesischen Toiletten, von der längsten Grenze der Welt – nein nicht die entlang der Chinesischen Mauer, das ist Pipifax und Kleinkinderkram – sie als Globetrotter wissen natürlich, dass sie zwischen Kanada und Amerika verläuft. Ode von Deutschlands längster Sitzbank.

Und so geht es über 167 Seiten bis zum siebensprachigen Staat. Alles in kleinen, nur mehrzeiligen Häppchen verpackt. Gerade recht, dass man ein paar vor der nächsten Party auswendig lernen kann..

.“ – Dieter Buck, Reisebücher-Wanderführer-Blogspot

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