Sauerland Reisehandbuch
Mit einem Meer aus Grün empfängt einen das „Land der 1.000 Berge“. Laub- und Nadelwälder bedecken mehr als die Hälfte der Region mit ihren fünf Naturparks, die Michael Kaub in dem neuen Reishandbuch „Sauerland“ aus dem Westflügel Verlag ebenso kurzweilig wie informativ vorstellt. Doch der Autor aus dem Sauerland weiß noch weit mehr über seine Heimat zu berichten, die nicht von ungefähr zu den beliebtesten deutschen Reisezielen zählt.
Auf dem gut ausgebauten und beschilderten Wegenetz des Sauerlands können Wanderer die Wälder, Berge und Täler erkunden. Vom bequemen Spaziergang an einem der zahlreichen Seen bis zur anspruchsvollen Tour über den 154 Kilometer langen Rothaarsteig ist alles möglich. Und auch bei Radfahrern erfreut sich das Sauerland großer Beliebtheit, reicht doch das vielfältige Angebot vom familienfreundlichen Radwandern bis hin zum anspruchsvollen Mountainbikeparcours. Mehrmals im Jahr ist die Region Schauplatz bedeutender Events der Biker-Szene.
Das Sauerland ist allerdings auch im Winter ein attraktives Urlaubsziel. Wenn von Dezember bis März die Höhen des Sauerlandes oberhalb von 800 Metern vom Schnee bedeckt sind, lockt die größte Wintersportregion nördlich der Alpen mit vielfältigem Skispaß für Snowboarder, Skifahrer und Rodler. Wie rasant es durch den Eiskanal der weltbekannten Winterberger Bob- und Rodelbahn kann man bei einer Fahrt im Taxi-Bob selbst hautnah erleben.
Zu jeder Jahreszeit bieten die Städte eben weit mehr als Ruhe und Erholung. Kinder werden es gerne lesen und hören, dass es in den 39 Städten und Gemeinden des Sauerlandes nicht nur Wanderwege gibt. Kleine und große Entdecker können Höhlen mit Taschenlampen erkunden, mit einer Grubenbahn rasant in den Berg einfahren, oder im Freizeitpark ebenso wie in Deutschlands erster Wasserloopingrutsche auf dem Kopf stehen. Auf, zwischen und in den Bergen, mehr als 2500 über 400 Meter gibt es, fasziniert das Sauerland mit einer Vielfalt an reizvollen Seiten. Zwischen Möhnesee im Norden, Wenden im Süden, Halver im Westen und Marsberg im Osten warten die Städtchen mit kulturellen Kleinoden wie bedeutenden Kirchenbauten, technischen Denkmälern, historischen Altstädten oder Burgen auf. Und auch das Genießen kommt nicht zu kurz: Ob schmackhafter Käse, saftiger Knochenschinken, erstklassige Korn- und Obstbrände oder ein frisches Bier, für das die Sauerländer Brauereien weltweit bekannt sind. Ob kulinarisch, kulturell oder sportlich: Das Sauerland hat für jeden Geschmack etwas zu bieten.
Sauerland Reisehandbuch
Michael Kaub
144 Seiten, 55 Bilder
ISBN 978-3-939408-06-2
Ursprünglicher Preis: 14,90 €
Jetziger Preis: 6,90 €
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„Eine Fleißarebit… Wer eine Stippvisite ins Sauerland plant, den nimmt Michael Kaub mit seinen Anregungen durchaus kurzweilig an die Hand und weiß dabei zu überraschen „, urteilte die Westfalenpost 2010 und schrieb weiter: „Keine Stadt im Hochsauerland, im Kreis Olpe und im Märkischen Kreis fehlt in dem Reisehandbuch mit Tipps und Anregungen.“

Berge und Berge an Geld werden automatisch mit dem Fürstentum Liechtenstein in Verbindung gebracht. Der Ministaat in den Alpen gilt als eines der großen europäischen Steuerparadiese. Doch auch abseits der diskreten Geldgeschäfte weiß das viertkleinste Land des Kontinents die Besucher in seinen Bann zu ziehen. Dabei sollten Gäste des „Ländles“, wie die Liechtensteiner ihre Heimat nennen, auf keinen Fall vergessen, die Wanderschuhe einzupacken. Auch sollte das Gepäck genügend Raum bieten, um den Liechtensteiner Wein und die fürstlichen Schokomützen neben vielen schöne Erinnerungen als geschmackliche Erinnerung mit nach Hause zu nehmen.
Andere Länder, andere Sitten. Ein Ausspruch, der besonders auf ein ehemaliges Empire am Westrand Europas, wo schwarze Taxis, rote Telefonzellen und Doppeldeckbusse zum Erscheinungsbild gehören, gemünzt scheint. Ein Land, in dem die Ehrengarde der Königin selbst bei mehr als 40 Grad im Schatten mit Bärenfellmützen rum läuft, scheint nichts, aber auch gar nichts unmöglich. Dies bestätigt auch ein Blick auf die Vielzahl an kuriosen Wettbewerben, die längst einen festen Bestandteil im bunten Veranstaltungsreigen des Vereinigten Königreichs bilden. Da werden brennende Holzfässer geschultert und stundenlang durch die Straßen getragen, da wird mit Wein- und Bierfässern Fußball gespielt oder sich um die Wette vor das Schienenbein getreten. „Je skurriler, je britischer“ scheint die Devise. Oder warum sollten Menschen freiwillig einen extrem steilen Berg hinunter rennen und versuchen, einen Käse einzuholen? Warum schnorcheln Freiwillige im Moor um die Wette oder messen sich beim Marathonlauf Mann gegen Pferd?
„The best things in life are free“ – so auch in der britischen Metropole und Hauptstadt London. Natürlich lauern auch an der Themse profitgierige Geschäftsleute darauf, den Touristen das Geld förmlich aus der Tasche zu ziehen. Doch gerade auch diejenigen, die finanziell nicht auf Rosen gebettet sind oder dem teuren Nepp widerstehen können, kommen in good-old London voll auf ihre Kosten. Viele Sehenswürdigkeiten und Attraktionen sind umsonst. Dies bedeutet keinesfalls, dass diese schlechter oder weniger interessant sind als ein verhältnismäßig teurer Besuch bei Madame Tussaud’s oder im Tower. Vielmehr liegt Denkmälern, Monumenten und Museen häufig eine andere Geschäftspolitik zugrunde. Der Eintritt ist zwar frei, doch werden die Besucher am Ausgang gebeten, sofern sie Gefallen an dem Gezeigten gefunden haben, einen Obolus in beliebiger Höhe zu entrichten. Mit Hilfe dieser Spendengelder werden seit Jahrzehnten ganze Ausstellungen in London finanziert, Museen unterhalten, historische Gebäude renoviert.